Bauhaus Participation Lab

Workshops

Im Bauhaus Participation Lab finden drei Beteiligungsworkshops mit steigender Beteiligungstiefe statt:
Verstehen – Einfluss von Virtual Reality auf die verständlichkeit von Planungsvorhaben.
Bewerten – Untersuchen und Vergleichen von Planungsvarianten.
Verändern – Parametrische Modelle zur interaktiven Quartiersgestaltung.


Use Cases
24. & 25. März 2025
Verstehen
In kleinen Gruppen erleben die Teilnehmenden maßstabsgetreue Entwurfsvarianten aus relevanten Perspektiven (z. B. Fußgänger). Ziel ist ein gemeinsames räumliches Verständnis und ein niedrigschwelliger Einstieg in die VR/AR Technik. (N=12)
25. & 26. November 2025
Bewerten
Teilnehmende geben strukturiertes Feedback zu verschiedenen Planungsvarianten. Niedrigschwellige Bewertungsmethoden machen Vorteile und Nachteile der Varianten sichtbar und fördern den Dialog in der Gruppe. (N=41)
Mitte 2026
Verändern
Hier können die Teilnehmer aktiv in die Planung eingreifen. Sie passen die digitalen Modelle an, bringen eigene Ideen ein und tragen so direkt zur Weiterentwicklung der Entwürfe bei.


Weitere Events

Neben den drei Hauptworkshops haben wir die Techniken des BPL in weiteren kleineren Events mit unterschiedlichen Zielgruppen vorgestellt und getestet.


Use Cases
3. März 2026
Workshop mit der Stadtverwaltung
Gemeinsam mit der Consensive GmbH führten wir einen Workshop für Mitarbeitende der Stadtverwaltung Weimar durch. Teilnehmende aus dem Tiefbau- und Stadtentwicklungsamt erhielten dabei Einblicke in den aktuellen Stand unserer Forschung.

Im Zentrum stand ein VR-Rundgang, der auch im Workshop „Bewerten“ eingesetzt wird. Insgesamt haben 8 Personen teilgenommen.

Virtual Reality zeigt großes Potenzial als unterstützendes Werkzeug in Planungsprozessen. Insbesondere für Personen ohne fachliche Vorkenntnisse ermöglicht sie einen schnellen und anschaulichen Zugang zu komplexen Vorhaben.
28. August 2025
Thüringer Architektentag
Gemeinsam mit der Consensive GmbH gestalteten wir einen interaktiven Workshop zum Einsatz von Virtual Reality in der Gebäude- und Quartiersplanung. Nach einer kurzen technischen Einführung stand der fachliche Austausch im Mittelpunkt. Insgesamt 55 Planer*innen haben teilgenommen.

Die Teilnehmenden brachten unterschiedliche Vorkenntnisse mit – von Grundlagen der 3D-Modellierung bis zu Fragen der Überführung von BIM-Daten in renderfähige Meshes. Der Workshop machte das große Interesse an digitalen Planungswerkzeugen und das Potenzial von VR für Architektur und Stadtplanung deutlich.
9. Juni 2025
Besuch des Thüringer Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Im Rahmen seiner Dialogtour besuchte Wissenschaftsminister Christian Tischner die Bauhaus-Universität Weimar. Dabei informierte er sich im Bauhaus Participation Lab (BPL) über digitale Beteiligungswerkzeuge.

Vorgestellt wurden VR-Anwendungen, mit denen Bürger:innen Stadtplanungsprozesse interaktiv erleben können. Ziel ist es, Planung transparenter und zugänglicher zu gestalten.

Der Besuch unterstrich die Rolle der Universität als Impulsgeber für digitale Partizipation und den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.
23. Mai 2025
Pro Green Lab
Im Rahmen des Pro Green Lab besuchten Forschende aus Jordanien die Bauhaus-Universität Weimar, um sich über Projekte zu Stadtplanung, Nachhaltigkeit und Architekturlehre auszutauschen. Im Zentrum des fünftägigen Workshops stand der internationale Dialog zu nachhaltiger Stadtentwicklung.

Das Bauhaus Participation Lab (BPL) präsentierte seine Forschung zu digitalen Beteiligungsprozessen. Diskutiert wurden partizipative Planungsansätze und der Einsatz von Virtual Reality.

Der Besuch stärkte den internationalen Austausch und lieferte Impulse für weitere Kooperationen.
26. November 2024
Lange Nacht der Wissenschaften
Bei der Langen Nacht der Wissenschaften testeten zahlreiche Besucher*innen die entwickelten Werkzeuge und erlebten die Planung des Areals hinter dem Weimarer Hauptbahnhof in VR im Maßstab 1:1.

Das Mitmachformat lieferte wertvolles Feedback für die Weiterentwicklung von Planungskonzepten und Technologie – ein weiterer Schritt hin zu einer inklusiveren Stadtentwicklung.